26. Februar 2010
Die Farbtypenlehre wurde in den 1920-er Jahren durch den Schweizer Künstler und Kunstpädagogen Johannes Itten begründet und während der folgenden Jahre an unterschiedlichen Kunstakademien in den USA weiterentwickelt. Sie befasst sich mit der Frage, welche Farben zu einem bestimmten Aussehen am besten passen, wobei in erster Linie die Haut- und Haarfarbe für die Einteilung in eine der vier nach den Jahreszeiten benannten Typengruppe maßgeblich sind. Dabei gibt es zwei warmtonige Hauttypen (Frühlings- und Herbsttyp) sowie zwei kalttonige Hauttypen (Sommer- und Wintertyp).
Der Sommertyp zählt somit zu den kalttonigen Hauttypen. Gekennzeichnet ist er durch einen eher blassen Hautton mit bläulich oder rosigen Schimmern sowie durch aschfarbene Reflexe bei der Haarfarbe. Der blasse Hautton kann zwar bräunen, wegen der großen Gefahr, einen Sonnenbrand zu bekommen, ist in der Sonne aber das ausreichende Eincremen unbedingt erforderlich.
Bei den für diesen Hauttyp geeigneten Farben wird häufig taupe genannt. Hierbei handelt es sich um einen nicht einheitlich definierten graubraunen Farbton, gelegentlich wird der gleiche Begriff auch für einen grauen Farbton mit einem leichten Stich ins Rötliche verwendet. Weitere ideale Grautöne für diesen Hauttyp sind silbergrau und platin.
Des Weiteren sind alle Rosétöne für den kalttonigen Wintertyp geeignet, ebenso die diesen ähnlichen Farben des Flieders und der Lavendelblüten. Als etwas kräftigerer Rotton harmoniert himbeerrot mit dem Wintertyp.
Mauve ist ein zwischen einem kräftigen Rosé und einem sehr hellen Violett gelegener Farbton; wenn lila und violett nicht als Synonyme verwendet werden, sondern zwei unterschiedliche Nuancen bezeichnen, ähnelt er der als lila bezeichneten Farbnuance. In der Natur findet sich dieser Farbton bei der wild wachsenden Malve.
Bei grünen Farben sind für den Wintertyp schilfgrün und mintgrün, also zwei eher hellgrüne Töne, zu bevorzugen, während als Blautöne himmelblau und jeansblau in Frage kommen.
Bei allen roten, grünen und blauen Farbtönen ist auf die genaue Nuance zu achten, da andere Töne der gleichen Farbe die Persönlichkeit weniger gut unterstreichen oder sogar als Kontrast wirken können.
Die Verwendung der zum eigenen Hauttyp passenden Farben unterstreicht die eigene Persönlichkeit. Selbstverständlich ist es wichtig, aus den ideal geeigneten Farben diejenigen auszuwählen, die als angenehm empfunden werden.
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