Trends und Kaufverhalten in der weiblichen Modewelt 2011

Gesichtsportrait junge Frau mit großer Sonnenbrille, Mütze, goldenem Ring an Finger

Zu welchen Must-Haves greift frau dieses Jahr und shoppt Sie dabei lieber online oder im Geschäft?

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  • von Paradisi-Redaktion

Die Damenmode dieser Jahre ist im Freizeitbereich funktional-klassisch, bei Kleidern dominieren großflächige Muster und Applikationen. Jeans bleiben ein Dauerbrenner, Cord gesellt sich hinzu. Bei den Schuhen dürfen Plateaus und superhohe Absätze weiter getragen werden. Doch wie geht frau zur Zeit am liebsten auf die Jagd nach neuen Schätzen? Wie sehr nimmt das Internet Einfluss auf den Einkaufsbummel im Kaufhaus?

Applikationen beherrschen das Bild

Dieser Trend ist in jedem Bereich vom Alltag über das Büro bis hin zu festlicher Abendkleidung auszumachen. Es glitzert und strasst wie schon ewig nicht mehr. Im Alltag sind es die Jeans und schon seit zwei bis drei Jahren Feincord, die das Bild beherrschen und mit vielerlei metallischen Apps wie Ringen und Nieten geschmückt werden. Dazu werden die Farben immer bunter, zu den passenden Accessoires gehören

  1. hypermodern designte Broschen,
  2. schmale, in einem trendy Armband versteckte Uhren,
  3. eine Oversizemütze und
  4. Schals in allen Farben.

Cut outs gehören ebenso zu den Trends wie High Heels im Retro-Style mit transparentem Absatz, allfällig sind grafische Muster und Dessins, die kaum groß genug ausfallen können.

  • Die Farben werden nicht nur bunt, sondern knallig,
  • Schnitte sind trendy und die Gegensätzlichkeit wird betont.
  • An Materialien findet sich Leder und viel Velours.

Der Sommer: feminin

Trends im Überblick
In diesem Jahr ist die Mode farblich und vom Schnitt her sehr extravagant und auffällig

Die Kleider wirken durch großflächig-bunte Muster im Sommer sehr feminin, figurbetonte Schnitte unterstreichen dieses Bild. Vichykaro ist ein Trend, ebenso gehören ärmellose Blazer und kurze Boleros dazu. Kleider sind auch im Freizeitbereich gern bodenlang, wenn auch nicht ausschließlich, denn der Tragekomfort stößt hier bei Frau in der City an seine Grenzen.

Dennoch, wo es genug Muße gibt, etwa beim Ausflug ins nahe gelegene Café und dem Plausch mit der Freundin, sehen wir an den Damen erfreut fließend-lange Sommerkleider oder auch Röcke mit glockigen Schnitten, aus feinen Stoffen und mit verspielten Rüschen versehen.

Selbst der Petticoat erlebt zumindest im festlichen Bereich sein Comeback. Das alles wird durch kräftig-bunte Farben unterstrichen. Dennoch bleiben der Minirock und ultrakurze Shorts erhalten.

Wenn die Sommerabende etwas kühler werden, hilft der Schulterwärmer, der auch als Schal zum Einsatz kommt und zum Tanktop oder Blazer kombiniert wird. Die Muster sind nicht nur groß und blumig, bisweilen sind sie auch kindlich-verspielt:

  • Tierprints kommen zum Einsatz, auch
  • abstrakte und
  • stark assoziierende Muster.

Ein Safari-Look kann dabei entstehen, unterstützt

  • von leuchtendem Gelb, Orange und Türkis,
  • aber auch Schwarz-Weiß

behält seine Daseinsberechtigung und feiert Reminiszenzen wie bei entsprechend gepunkteten Kleidern, die an die große Zeit der 1950er erinnern, ohne Retro zu sein.

Internet oder Kaufhaus? - Wo Frauen 2011 einkaufen

Die Hirnforschung hat schon lange bewiesen, dass Frauen speziell fühlen, denken und handeln. Damit kaufen sie auch spezieller ein, und nun stellt sich die Frage, wie sehr sie das Internet im Verhältnis zum Einkaufsbummel im Kaufhaus nutzen.

Längere Kaufentscheidung, weniger Risikofreude

Frauen brauchen beim Einkauf länger, das ist längst belegt, und sie sind weniger risikofreudig. Das präferiert eindeutig das Kaufhaus. Zum einen spielt der Zeitvorteil, den Männer beim Internet-Einkauf genießen, für Frauen wohl kaum eine Rolle, zum anderen sind sie im Kaufhaus, wo sie die Sachen erfühlen und in der Qualität prüfen können, eindeutig auf der sicheren Seite.

Zudem sammeln sie Informationen weniger strukturiert, was das Stöbern im unübersichtlichen Online-Shop nicht gerade komfortabel macht. Wer also als Händler Frauen im Internet begeistern möchte, muss vor allem auf den sehr klaren Auftritt achten.

Kriterien für Onlineshops
Diese Kriterien sind weiblichen Online-Shoppern besonders wichtig

Zudem ist Beratung unerlässlich. Frauen haben gern ein Gegenüber, auch beim Einkauf. Einsame Entscheidungen liegen ihnen weniger, weshalb im Internet Foren sehr nützlich sind, auf denen sich Käuferinnen untereinander über die angebotenen Waren austauschen können. Zwangsläufig ist das Netz voll mit solchen Foren, wer sie in seinen Online-Shop einbindet, kann Frauen erheblich besser an den Internet-Einkauf binden.

Frauen kaufen im Internet - aber anders

Dennoch ist der Mythos, dass Frauen im Internet kaum oder zu wenig einkaufen, inzwischen längst widerlegt. Sie verbringen etwa gleich viel Zeit im Netz wie Männer. Bei Kleidung liegen sie inzwischen vorn, sie kaufen im Internet deutlich mehr Kleidung ein als Männer. Bevorzugt von Händlern, die sie auch aus dem realen Kaufhaus kennen. Zudem läuft der Kaufprozess mehrstufig ab, sie informieren sich bei Freundinnen oder über Foren, Empfehlungen spielen eine sehr große Rolle.

  • 41 Prozent aller Frauen bezieht inzwischen mehr oder weniger regelmäßig ihre Kleidung aus dem Netz,
  • bei Männern sind es nur 17 Prozent.

Der Verbraucherverband Bitkom hat im Frühjahr 2011 bei einer Studie die entsprechenden Zahlen vorgelegt. Das bedeutet aber auch im Umkehrschluss, dass mehr als die Hälfte aller Frauen nach wie vor zumindest ihre Kleidung noch lieber im realen Kaufhaus einkauft.

Grundinformationen und Hinweise zu Damenbekleidung

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Sexy woman © dpaint - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: 4 Colored Stick Notes Colored Pins Mix © Jan Engel - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Hand hält Schild © purplequeue - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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