26. Juli 2011
Die Damenmode dieser Jahre ist im Freizeitbereich funktional-klassisch, bei Kleidern dominieren großflächige Muster und Applikationen. Jeans bleiben ein Dauerbrenner, Cord gesellt sich hinzu. Bei den Schuhen dürfen Plateaus und superhohe Absätze weiter getragen werden.
Dieser Trend ist in jedem Bereich vom Alltag über das Büro bis hin zu festlicher Abendkleidung auszumachen. Es glitzert und strasst wie schon ewig nicht mehr. Im Alltag sind es die Jeans und schon seit zwei bis drei Jahren Feincord, die das Bild beherrschen und mit vielerlei metallischen Apps wie Ringen und Nieten geschmückt werden. Dazu werden die Farben immer bunter, zu den passenden Accessoires gehören hypermodern designte Broschen und schmale, in einem trendy Armband versteckte Uhren, eine Oversizemütze und Schals in allen Farben. Cut outs gehören ebenso zu den Trends wie High Heels im Retro-Style mit transparentem Absatz, allfällig sind grafische Muster und Dessins, die kaum groß genug ausfallen können. Die Farben werden nicht nur bunt, sondern knallig, Schnitte sind trendy und die Gegensätzlichkeit wird betont. An Materialien findet sich Leder und viel Velours.
Die Kleider wirken durch großflächig-bunte Muster im Sommer sehr feminin, figurbetonte Schnitte unterstreichen dieses Bild. Vichykaro ist ein Trend, ebenso gehören ärmellose Blazer und kurze Boleros dazu. Kleider sind auch im Freizeitbereich gern bodenlang, wenn auch nicht ausschließlich, denn der Tragekomfort stößt hier bei Frau in der City an seine Grenzen. Dennoch, wo es genug Muße gibt, etwa beim Ausflug ins nahe gelegene Café und dem Plausch mit der Freundin, sehen wir an den Damen erfreut fließend-lange Sommerkleider oder auch Röcke mit glockigen Schnitten, aus feinen Stoffen und mit verspielten Rüschen versehen. Selbst der Petticoat erlebt zumindest im festlichen Bereich sein Comeback. Das alles wird durch kräftig-bunte Farben unterstrichen. Dennoch bleiben der Minirock und ultrakurze Shorts erhalten. Wenn die Sommerabende etwas kühler werden, hilft der Schulterwärmer, der auch als Schal zum Einsatz kommt und zum Tanktop oder Blazer kombiniert wird. Die Muster sind nicht nur groß und blumig, bisweilen sind sie auch kindlich-verspielt, Tierprints kommen zum Einsatz, auch abstrakte und stark assoziierende Muster. Ein Safari-Look kann dabei entstehen, unterstützt von leuchtendem Gelb, Orange und Türkis, aber auch Schwarz-Weiß behält seine Daseinsberechtigung und feiert Reminiszenzen wie bei entsprechend gepunkteten Kleidern, die an die große Zeit der 1950er erinnern, ohne Retro zu sein.
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