25. Februar 2010
Nicht jedes Shirt ist aus Baumwolle und nicht jede Jeans wurde aus echtem Denim gefertigt. Genauso ist Cordhose nicht gleich Cordhose. Es gibt durchaus verschiedene Arten von Cord, die nicht nur unterschiedlich aussehen, sondern sich auch ganz unterschiedlich auf der Haut anfühlen. Es ist also durchaus ratsam, einmal verschiedene Sorten auszuprobieren.
Viele Menschen schätzen die Wärme und Bequemlichkeit von Cord. Er hält auch bei Minusgraden kuschelig warm und ist daher genau der richtige Begleiter für einen ausgedehnten Winterspaziergang. Allerdings scheuen viele davor zurück, den Cord auch in der Öffentlichkeit zu tragen, schließlich handelt es sich um ein ziemlich auffälliges Material, das meist nicht allzu positiv assoziiert wird. Die meisten denken bei Cord an den verhassten Mathelehrer aus Kindertagen.
Für diejenigen, die zwar die Eigenschaften von Cord zu schätzen wissen, sich aber mit dem Design noch nicht so ganz anfreunden können, gibt es Babycord. Bei dieser Cordart sind die Rippen nur etwa halb so breit wie bei normalem Cord und sie sind auch nicht so hoch. Von Weitem fällt also gar nicht auf, dass es sich hierbei um eine Cordhose handelt. Warm hält das gute Stück jedoch trotzdem.
Ein ähnliches Gewebe, der Feincord, wird häufig mit dem Babycord verwechselt. Allerdings gelten hier ganz andere Richtlinien. Das Material muss so beschaffen sein, dass auf zehn Zentimeter Breite mindestens 50 Bahnen kommen. Je mehr, desto besser. Feincord hat ebenfalls eine eher unauffällige Struktur, ist jedoch auch nicht so kuschelig wie normaler Cord oder Babycord. Bei Wind und Wetter sollte diese Hose daher eher im Schrank bleiben.
Natürlich gibt es nicht nur Menschen, die mit dem Cordlook auf Kriegsfuß stehen. Andere haben den neuen Trend längst erkannt und tragen das Material als modischen Hingucker. Wie bei den meisten Modetrends ist der Komfort hierbei natürlich eher nebensächlich. Was zählt, ist vor allem der Look.
Wer also mit seiner Cordhose auffallen möchte, greift am besten zu Breitcord. Wie der Name schon sagt, weist das Material eher breite Rippen auf. Die Anzahl der Rippen pro zehn Zentimeter Stoff verringert sich dadurch erheblich. So kann schon von Weitem gesehen werden, dass es sich hierbei um eine Cordhose handelt. Ein echter Hingucker eben.
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