3. März 2010
Jeans waren gestern, heute sind die Chinos auf dem Vormarsch! Sie sind ideal für heiße Sommertage und können auf alle erdenkliche Art und Weise kombiniert werden.
Die Chino besteht aus einem sehr leichten Stoff, weshalb sie sich vor allem im Sommer großer Beliebtheit erfreut. Ihre Grundfarbe ist Khaki, mittlerweile gibt es jedoch auch Modelle in vielen weiteren Farben. Damit die Chino zum echten Hingucker wird, sollte man darauf achten, dass alle Farben stets harmonieren und vor allem dezent sind. Die Chino ist einfach nicht dazu geeignet, um mit Knallfarben zusammen getragen zu werden.
Wer noch überhaupt keine Erfahrungen mit den Chinos gesammelt hat, sollte sie zuerst einmal klassisch kombinieren. So läuft man weniger Gefahr, einen modischen Faux-Pas zu begehen. Zusammen mit einem dunklen Pullover oder einem weißen Hemd sind die Chinos beispielsweise sowohl trendy, als auch bürotauglich. Für noch mehr Chic empfiehlt sich ein schwarzer Sportblazer, der möglichst tailliert geschnitten sein sollte. In dieser Kombination ist die Chino top modern und trotzdem überaus maskulin.
Nach Feierabend heißt es dann: sofort loskrempeln und zwar nicht nur die Ärmel. Der Chino-Look ist vor allem lässig, weshalb die Hemdsärmel am besten immer hochgekrempelt werden. Neu ist allerdings, dass auch die Hosenbeine gekrempelt werden. Dieser Look ist jedoch nur etwas für sehr stilsichere und modebegeisterte Männer, bei jedem anderen würde er schlichtweg peinlich aussehen. Im Büro ist das Krempeln so und so tabu, egal wie angesagt es im Moment auch sein mag.
Möchte man die Chinos in der Freizeit tragen, so sollte man sich unbedingt ein paar Basketballschuhe zulegen. Die geschnürten Turnschuhe sind das absolute Kultobjekt der 80er und passen zu den Chinos wie die Faust aufs Auge.
Für offiziellere Anlässe tun es auch schlichte Lederschuhe, wie man sie zu einem klassischen Anzug tragen würde. Am Strand oder am Baggersee sind Flip-Flops optimal oder man geht gleich barfuß. Letzteres würde der Chino-Philosophie am besten entsprechen.
Auf keinen Fall sollte man versuchen, Chinos mit Poloshirts oder Pullundern zu kombinieren, es sei denn, man möchte als der Spießer schlechthin abgestempelt werden.
Auch Modelle aus dem Second-Hand-Laden sollten mit Argwohn betrachtet werden. Die Idee der Chinos lebt zwar nach wie vor noch, der Schnitt hat sich jedoch um einiges geändert.
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