15. Februar 2010
Das Brautkleid gehört wohl zu den exklusivsten Kleidungsstücken der Welt. Traditionell wird es nur ein einziges Mal getragen und muss daher auch absolut perfekt sein. Doch welches Kleid passt zu welcher Braut?
Grundsätzlich sollte man sich beim Kauf eines Brautkleides vom restlichen Inhalt des eigenen Kleiderschranks inspirieren lassen. Frauen, die sich normalerweise gerne auffällig und bunt kleiden, werden mit einem schlichten Brautkleid sicher nicht besonders glücklich werden. Dem eigenen Stil treu zu bleiben ist ganz elementar, für modische Experimente ist der Hochzeitstag nun wirklich nicht der richtige Zeitpunkt. Schließlich möchte man sich noch Jahre danach wohlwollend an dieses Ereignis zurück erinnern und nicht beim Anblick der Hochzeitsfotos erschauern.
Ganz entscheidend ist natürlich auch der Schnitt des Kleides. Nicht jede Braut hat eine Modelfigur, was jedoch nicht heißt, dass sie an ihrem großen Tag nicht die Schönste im ganzen Saal sein möchte.
Für etwas fülligere Frauen empfehlen sich Kleider, die die Taille betonen und Problemzonen wie Hüften und Po dezent unter einer dicken Stoffschicht verbergen. Besonders praktisch sind Zweiteiler. Während die Corsage den Oberkörper perfekt in Szene setzt, verbirgt ein weiter, schwingender Rock kräftige Oberschenkel und Hüftpölsterchen perfekt.
Für sehr zierliche und schlanke Frauen wäre dieses Ensemble dagegen weniger geeignet. Durch die starke Schnürung in der Taille würden sie noch zerbrechlicher und dünner wirken. Besser sind dagegen schmal geschnittene Kleider, die die Silhouette leicht umspielen. So werden Kurven gezaubert, wo eigentlich gar keine sind. Rüschen und Perlen auf dem Oberteil lassen das Dekolletee fülliger wirken.
Häufig stellen sich Bräute die Frage, ob sie bei einer standesamtlichen Hochzeit genauso dick auftragen dürfen wie bei einer kirchlichen Heirat. Grundsätzlich gilt, dass man auch vor dem Standesbeamten ruhig festlich und prunkvoll gekleidet sein darf. Auf der anderen Seite wäre es aber auch nicht verpönt, ein dezenteres Kleid, vielleicht sogar in Farbe, zu wählen.
Wer über das nötige Kleingeld verfügt, kann auch einfach beides kombinieren: schlicht ins Standesamt, festlich vor den Traualtar. So wird das eigentliche Brautkleid, das dann auch ruhig richtig märchenhaft sein darf, das große Highlight der Hochzeit, das erst zur kirchlichen Trauung erstmals getragen wird. So hat man auch nach der gesetzlichen Heirat noch etwas, auf das man sich freuen kann.
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