Wichtige Merkmale und No-Gos bei Brautkleidern

Zwei rote Rosen, davor zwei goldene Hochzeitsringe

Diese Do's und Don'ts machen ein passendes und individuell ansprechendes Brautkleid aus

Der besondere Tag im Leben rückt näher und jede Anstrengung wird in Kauf genommen, denn es soll für die Hochzeit schließlich nicht irgendein Kleid sein, sondern DAS Kleid. Ein umwerfender Traum für jeden individuellen Geschmack. Material, Accessoires, Schnitt... die Auswahl ist groß. Also Vorsicht vor No-Gos, junge Frauen. Nicht alles, was auf den ersten Blick trendy erscheint, kann frau wirklich zur Hochzeit anziehen.

Das perfekte Brautkleid für den schönsten Tag im Leben

In der Vergangenheit eher konventionell gehalten, sind Brautkleider heute in den verschiedensten Stilrichtungen zu haben. Ob romantisch verspielt mit kleinen Rosen Applikationen und viel Spitze oder ein moderner, klassischer Schnitt mit klaren Linien. Auch in Sachen Farbgestaltung muss das Brautkleid nicht mehr weiß sein, auch

  • dunkle Rotweintöne,
  • champagner- oder
  • cremefarben oder gar
  • schwarz

tauchen in den Sortimenten auf. Brautkleider können Ein- oder Zweiteiler (Kombination aus Rock und zusätzlicher Corsage) sein. Längst ist ein langes Kleid mit Schleppe nicht mehr der Standard,

  • kurze (an Cocktailkleider erinnernde) Brautmoden oder
  • schicke Hosenanzüge

sind ebenso erlaubt.

Die Auswahl des richtigen Brautkleids gestaltet sich meist als schwierig
Die Auswahl des richtigen Brautkleids gestaltet sich meist als schwierig

Der Preis ist heiß!

Das persönliche, ultimative Brautkleid ist häufig eine kostspielige Investition. Dabei spielt die Auswahl der edlen Stoffe wie

  • Satin
  • Taft
  • Seide
  • Chiffon und
  • Organza

aber auch die mehr oder weniger aufwendigen Applikationen eine Rolle. Ein Kleid ist oft Handarbeit, jede Perle, Pailette oder Stickerei mit liebevoller Fingerfertigkeit aufgenäht. Je nach dem, ob das gute Stück

  • aus dem Katalog,
  • dem Geschäft/Boutique,
  • aus zweiter Hand oder
  • maßangefertigt

ist, variieren die Preise sehr stark. Die kostengünstige Alternative sind Erbstücke, z.B. von der Mutter an die Tochter weitergegeben. Manch einer möchte in diesem Zusammenhang auch nicht auf die alte Tradition verzichten, am Hochzeitstag

  1. etwas blaues,
  2. etwas altes,
  3. etwas neues und
  4. etwas geliehenes

am Körper zu tragen. Dabei kann es sich um Schmuckstücke, das Strumpfband oder andere Accessoires handeln.

Accessoires und die Qual der Wahl

Passende Accessoires
Am besten Kauft man das passende Zubehör gleich bei der Kleideranprobe dazu

In puncto Accessoires sorgt das große Angebot für Entscheidungsnot. Brauthandschuhe oder lieber keine? Langer, kurzer, ganz ohne Schleier? Ein Diadem oder eine Tiara im hochgestecktem Haar lassen die Erscheinung besonders edel wirken.

Ebenso wie die Wahl des richtigen Kleides, muss schließlich auch noch die Mode "für drunter" sorgsam ausgesucht werden, um der Hochzeitsnacht das kleine i-Tüpfelchen aufzusetzen. Die Brautschuhe sollten nicht nur schön anzusehen, sondern auch tanztauglich sein, um den großen Tag ohne Blessuren zu meistern.

Ein Tipp: Um zu verhindern, das die angeheiterte Hochzeitsgesellschaft unbedacht auf die Schleppe tritt, werden Kleiderkombinationen mit abnehmbaren Schleppen angeboten.

Klassisches oder ausgefallenes Brautkleid?

Das Wichtigste am Hochzeitstag einer Braut ist neben ihrem Bräutigam natürlich das Kleid. Doch welcher Stil soll es sein? Die meisten Mädchen träumen in ihrer Kindheit von einer Märchenhochzeit ganz in Weiß. Natürlich dürfen da weder der Prinz noch sein schneeweißes Ross fehlen. Auch Tauben finden in vielen Mädchenträumen ihren Platz.

Das innere Mädchen

Obwohl sich die Vorstellungen einer Frau bezüglich des Themas Hochzeit im Lauf ihres Lebens meist stark verändern, bleibt sie im Herzen doch immer auch ein bisschen Mädchen.

Das Mädchen und die erwachsene Frau kommen spätestens dann in den Clinch miteinander, wenn es um die Wahl des richtigen Hochzeitskleides geht. Das Mädchen möchte seine romantische, verspielte Robe mit viel Spitze und Perlen, während die Frau vielleicht eher für ein schlichtes Outfit wäre.

Solch ein innerer Konflikt lässt sich unter Umständen ganz leicht lösen. Klassisch bedeutet nämlich nicht, dass das Kleid nicht auch extravagant sein kann. Brautkleider sind so wandelbar, dass sie durchaus beide Elemente in sich vereinen können.

Klassisch UND romantisch

Wie wäre es zum Beispiel mit einem asymmetrischen Schnitt? So bleiben die Perlen, die Spitze und die vielen Rüschen und das Kleid wirkt trotzdem nicht, als wäre es soeben aus einem Disneyfilm entsprungen.

Wer gerne mehr Farbe vor dem Altar hätte, der kann sich zum Beispiel auf das Oberteil beschränken und die Hochzeit in Weiß somit außer Gefahr bringen. Weinrote Corsagen wirken wunderbar zu voluminösen, weißen Röcken und sind so trotz Extravaganz ausgefallen romantisch.

Klassisch bedeutet heute nicht mehr, dass sich eine Braut in einen Berg von Taft hüllen muss. Klassische Brautkleider können durchaus individuell und einzigartig sein, man braucht also nicht aufs Ganze zu gehen, um an seinem Hochzeitstag etwas Besonderes zu tragen.

Sich selbst treu bleiben!

Persönlicher Geschmack
Bräute sollen sich in Ihrem Outfit wohl fühlen und sich selbst und dem Bräutigam gefallen

Wer partout nicht in wallendem Weiß heiraten möchte, der sollte auch deutlich davon Abstand nehmen. Es gibt mittlerweile zahlreiche Hersteller, die auch Hochzeitskleider außerhalb der gängigen Vorstellungen produzieren. Egal, ob man nun einen schlichten Schnitt ohne Volumen möchte oder aber keine Lust auf Verzierungen hat, mit ein bisschen Mühe wird man immer fündig.

Am eigenen Hochzeitstag sollte eine Frau tragen, was ihr gefällt und die Meinung von Familie und Freunden erst einmal zurückstellen. Schließlich ist es nicht deren schönster Tag im Leben.

Welche Attribute ein Brautkleid haben sollte

Jeder hat eine gewisse Vorstellung von einem Brautkleid, doch bei Nachfrage kann es kaum jemand detailliert beschreiben. Was genau macht also ein Brautkleid eigentlich aus? Wenn man von einem Brautkleid spricht, meint man in erster Linie natürlich die klassische Variante. Theoretisch könnte man in jedem Outfit heiraten, doch das ist natürlich nicht die Frage.

Farbe

Natürlich spielt die Farbe eine ganz besondere Rolle bei einem Brautkleid. Wer nicht völlig aus der Art schlagen möchte, sollte sich ein weißes Kleid anschaffen. Noch vor wenigen Jahren war es üblich, dass nur ledige Bräute in Weiß heirateten und die geschiedenen darauf verzichten mussten. Heute darf man jedoch auch beim zweiten oder dritten Anlauf wieder in Weiß vor den Altar treten.

Es ist selbstverständlich auch möglich, einige farbige Akzente in das Kleid mit einzuarbeiten oder es gleich ganz in einer anderen Farbe zu wählen. Das klassische Brautkleid ist jedoch nach wie vor weiß.

Schnitt

Ein Brautkleid hat auch einen ganz bezeichnenden Schnitt, ohne den viele Bräute bei ihrer Hochzeit wohl nur halb so schön ausgesehen hätten. Brautkleider sind um die Brust und um die Taille herum sehr schmal geschnitten, so dass sie einen wohlgeformten Oberkörper zaubern. Ab der unteren Hälfte der Taille geht das Oberteil dann in den weiten Rock über, sodass Problemzonen wie Oberschenkel, Po und Bauch einfach verschwinden.

Es gibt viele Bräute, die auf diese Form verzichten und lieber ein weißes Kleid wählen, das eher in die Kategorie Abendgarderobe passt. Auch das ist vollkommen in Ordnung, deckt sich jedoch nicht mit der allgemeinen Ansicht, wie ein Brautkleid auszusehen hat.

Verzierungen

Zu guter Letzt sollte ein Brautkleid natürlich auch ansprechend verziert sein. Schließlich möchte die Braut an diesem Tag die schönste Frau der Welt sein, weshalb sie sich ruhig mit Spitze und sonstigen Verzierungen eindecken darf. Besonders schön sind zum Beispiel perlenbestickte Oberteile oder kleine Stoffröschen, die überall auf dem Rock verteilt sind. Erlaubt ist, was gefällt und zum Stil des Kleides passt.

Vorsicht vor No-Gos!

No-Gos bei Brautkleidern sind eher selten anzutreffen, schließlich stehen hinter den Kleidern designerische

  • Ideen,
  • Überlegungen und
  • akzeptierte Trends.

Es gibt sie dennoch, also Vorsicht, junge Frauen. Nicht alles, was auf den ersten Blick trendy erscheint, kann frau wirklich zur Hochzeit anziehen.

Deplatziertes Schwarz

Das schwarze oder schwarz-weiße Brautkleid: ein Trend des Jahres 2011. Die schwarze Schleife hingegen am weißen Brautkleid? Ein absolutes No-Go! Daher, sehr verehrte Designerinnen und Designer: Applikationen - aber bitte. Schwarz, als

  • Spitze,
  • Muster oder
  • gar als komplettes Kleid,

warum nicht. Eine einzelne schwarze Applikation hingegen wirkt im wahrsten Sinne des Wortes - tödlich. Zumal wenn sie als Schleife daher kommt, in Form des Symbols für eine bestimmte Art von Trauer.

Schwarz selbst war übrigens vor rund 100 Jahren die Farbe für Hochzeitskleider schlechthin, schauen Sie mal die Hochzeitsfotos der Urgroßeltern an. Der Trend zu komplett schwarzen Kleidern ist also nichts Ungewöhnliches und verstößt auch gegen keinerlei Tabus.

Kurz oder lang?

Zu vermeidende Fehler
Diese Fehler sollten Sie bei Ihrem Hochzeits-Outfit tunlichst vermeiden

Ein kurzes Brautkleid ist erlaubt, sogar ein (relativ) sehr kurzes, aber nur, wenn die Braut schöne Beine hat. Kurzes Kleid und haarige Beine - ein No-Go schlechthin. Auch wenn die Figur insgesamt nicht dazu passt, sollte das Kleid kaschierend-unterstützend und nicht gewollt aufreizend wirken.

Überhaupt ist der Aspekt, bei der Hochzeit "sexy" sein zu wollen, mit äußerster Vorsicht zu genießen. Es geht natürlich beim Stand der Ehe um eine körperliche Verbindung zwischen zwei Menschen, die wird aber durch das Hochzeitskleid keinesfalls zur Schau gestellt.

Alltagskleidung

Ebenfalls ein No-Go allererster Güte. Egal wie es geregelt wird, zur Hochzeit muss etwas Festliches und im Grunde Einmaliges her. Wer in Alltagskleidung heiratet, hat schon verloren. Mit dieser Thematik verwandt ist übrigens das Anziehen des Hochzeitskleides zu späteren Gelegenheiten, ebenso nicht angebracht. Es bleibt das Kleid für den einmaligen schönsten Tag.

Besonders fatal: das Kleid als Gast auf einer anderen Hochzeit anzuziehen. Ein letztes No-Go betrifft die Schuhe der Braut, diese dürfen keinesfalls farbig sein. Auch allzu flache Schuhe stören.

Grundinformationen und Hinweise zu Brautkleidern

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Wedding concept with roses and rings © Elnur - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Hand hält Schild © purplequeue - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: White Paper Notes © Giraphics - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: 4 Colored Stick Notes Colored Pins Mix © Jan Engel - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: as a mannequin © amaxim - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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