15. März 2010
Wiegen, ja bitte, aber wie? Heute gibt es eine schier endlose Auswahl an Personenwaagen auf dem Markt. Dem Laien fällt die Wahl daher manchmal ziemlich schwer, schließlich möchte man sein Geld sinnvoll investieren. Wer auf einige Merkmale achtet, kann ganz schnell Ordnung in den "Waagendschungel" bringen.
Wer ganz anspruchslos ist und auf modernen Schnickschnack keinen Wert legt, der schafft sich am besten ein mechanisches Modell aus Omas Zeiten an. Diese Waagen haben den großen Vorteil, dass sie keinerlei Energie benötigen. Man stellt sich einfach auf die Wiegefläche und durch die eingebaute Mechanik wird der erzeugte Druck in Kilogramm umgerechnet. Das Ergebnis kann anschließend auf einem Zifferblatt mit Hilfe eines Zeigers abgelesen werden. Dieses Prinzip wird auch gerne bei Küchenwaagen eingesetzt.
Mechanische Waagen sind die richtige Entscheidung für alle, die ihr Gewicht nur ab und zu kontrollieren möchten. Durch die ungenaue Zifferblatttechnik kann das tatsächliche Gewicht auch einmal ein gutes Kilogramm daneben liegen. Wer abnehmen möchte und sich über jedes verlorene Gramm freut, ist mit dieser Waage daher weniger gut beraten.
Der Nachfolger der mechanischen Waage ist die digitale Personenwaage. Sie benötigt Energie aus Batterien, es entstehen also laufend neue Kosten. Allerdings arbeiten die modernen Modelle so effizient, dass eine Waage gut und gerne mehrere Monate ohne Batteriewechsel funktionieren kann.
Digitale Personenwaagen zeigen das aktuelle Gewicht genauer an als ihre mechanischen Vorfahren. Meist bekommt man das Ergebnis auf einhundert Gramm genau.
Wer sein Gewicht wirklich aktiv kontrollieren möchte, sollte sich jedoch unbedingt eine digitale Körperfettwaage zulegen. Diese Waagen können neben dem Gewicht auch den Fettanteil des Körpers bestimmten. Neuere Modelle zeigen sogar den aktuellen Anteil an Wasser und Muskelmasse an.
Solche Waagen eignen sich hervorragend zum Abnehmen, da sie auch Erfolge anzeigen, die sich nicht in Kilogramm ausdrücken. So wird die Silhouette zum Beispiel ansprechender, wenn der Muskelanteil steigt, obwohl sich am Gesamtgewicht dadurch überhaupt nichts verändert.
Hat man hingegen an Kilogramm zugenommen und bemerkt, dass der Wasseranteil gleichzeitig gestiegen ist, kann man sich beruhigt zurücklehnen. Es wurde kein Fett angesetzt, das überschüssige Wasser wird bald verschwinden, so dass sich das Gewicht schnell wieder einpendelt.
Die erzielten Werte können auf verschiedenen Speicherplätzen abgelegt werden, um die Entwicklung besser beobachten zu können.
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