Spiegelfliesen

Frauenhand hält Kosmetikspiegel, im Spiegelbild ihr linkes Auge

Damals wie heute verleihen Spiegelfliesen Wohnräumen einen individuellen und interessanten Look

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  • von Paradisi-Redaktion

Spiegelfliesen sind mit einer Spiegelfolie versehene Glas- oder Keramikfliesen, mit denen sich in Räumen unterschiedlichste Effekte erzielen lassen. Je nach gewünschter Wirkung lassen sich Spiegelfliesen einzeln oder in Gruppen auf Wände, Möbel beziehungsweise Decken aufbringen. Häufig werden große Flächen mit ihnen gestaltet, um den Eindruck von mehr Weite zu erzielen.

Spiegelfliesen hielten bereits vor etlichen Jahrzehnten Einzug in deutsche Wohnungen und Häuser. Sie machten

  • Türen zu Ankleidespiegeln,
  • Flure zu Empfangshallen und
  • hellten zusammen mit Lichtquellen dunkle Bäder auf.

Spiegelfliesen ließen sich selbst in Schlafzimmer integrieren, so manch ein Paar bevorzugte sie an der Decke desselben, um sich beim Liebesspiel beobachten zu können.

Auch heute noch sind Spiegelfliesen in vielen Wohnungen anzutreffen. Diesen verleihen sie ein ganz individuelles Aussehen und schaffen interessante Effekte. Spieselfliesen sind Multitalente, zumal sie sich als einzelne Fliese oder als Set auf Flächen aufbringen lassen.

Aktzentsetzung durch Spiegelfliesen

In den meisten Fällen wird der Kunde bestrebt sein, durch den Einsatz von Spiegelfliesen Akzente zu setzen. Manchmal jedoch soll die Spiegelfliese ein tatsächlicher Ersatz für den Spiegel sein. In letzterem Fall muss auf die Beschaffenheit der Spiegelfliese geachtet werden, da nicht jede Spiegelfolie ein ebenmäßiges Abbild produziert.

Sind die Fliesen an den Seiten abgeflacht, macht dies zwar optisch einen guten Eindruck, verzerrt in diesen Bereichen allerdings auch das Spiegelbild.

Befestigung durch Fliesenkleber

Beim Kauf von Spiegelfliesen sollte bedacht werden, dass zum Befestigen kein Mörtel verwendet werden darf. Vielmehr wird ein Fliesenkleber benutzt, der sich mit einem Fliesenspachtel auf die gesäuberte und glatte Wand auftragen lässt. Das Aufsetzen und Ausrichten der Fliesen muss möglichst zeitnah erfolgen, da der Kleber aushärtet und die Fliese dann nicht mehr zu verschieben ist.

Damit keine unerwünschten Effekte entstehen, empfiehlt es sich, eventuell geplante Muster oder Dekore vor dem Anbringen der Fliesen an die Wand auf dem Fußboden aufzulegen.

Verschiedene Modelle für verschiedene Räume

Die Qualität der Fliese sollte auf das Einsatzgebiet abgestimmt werden. Die Eigenschaften der Fliese werden hauptsächlich durch die Stärke der auf das Glas aufgebrachten Folie bestimmt.

  • Dickere Beschichtungen vertragen eine gründliche Reinigung, beispielsweise wird diese auf Badezimmer-Spiegelfolien notwendig sein.
  • Dünnere Folien dürfen nur behutsam abgewischt werden.

Nur wenige Fliesen sind wie früher üblich mit Silber beschichtet, durch welches sie eine Spiegelfläche erhielten. Zwar sind diese Modelle recht hochwertig, ihre Haltbarkeit allerdings ist gering. Sie neigen zur Gelbstichigkeit und zum Erblinden. Werden Spiegelfliesen in unfallträchtigen Bereichen eingesetzt, sollten am besten solche mit Kunststoffbeschichtung gewählt werden.

Wer Spiegelfliesen selbst aufkleben möchte, muss nicht zwangsläufig über handwerkliches Geschick verfügen. Vorhandene Fliesen lassen sich mit entsprechenden selbstklebenden Spiegelfolien bestücken. Sie sind in quadratischer, aber auch in sechs- und achteckiger Form sowie in unterschiedlichen Größen erhältlich.

Grundinformationen und Hinweise zu Spiegeln

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Quellenangaben

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