10. März 2010
Auch in Zeiten der Flüssigseife haben Seifenschalen durchaus noch ihre Daseinsberechtigung. Sie sorgen dafür, dass Dusche und Waschbecken sauber bleiben und sich die duftenden Seifenstücke immer am richtigen Fleck befinden. Doch es muss nicht immer ein gekauftes Exemplar sein, Seifenschalen lassen sich auch ganz einfach selbst herstellen.
Wer sich handwerklich nicht allzu viel zutraut, sollte es erst einmal mit diesem eher unkomplizierten Modell versuchen. Alles, was man dafür benötigt, sind eine schöne, große Muschelhälfte und ein herkömmlicher Seifenschalenhalter aus dem Baumarkt. Damit das Konstrukt nachher auch hält, wird eine Heißklebepistole benötigt.
Das Herstellen der Seifenschale besteht im Grunde genommen darin, dass der Halter in der gewünschten Höhe an der Wand angebracht und die Muschel mit Heißkleber darauf befestigt wird. Wie man den Halter montiert, entnimmt man der beigelegten Anleitung. Sollte diese einmal fehlen, kann man sich jederzeit Hilfe beim Personal des Marktes holen.
Die Muschelseifenschale sieht besonders schön aus, wenn man sie mit kleinen, weißen Seifenkugeln füllt. So erinnert die Dekoration an echte Perlen und schafft eine Atmosphäre von Sonne, Strand und Meer im Badezimmer.
Seifenschalen lassen sich auch wunderbar aus Ton herstellen. Dazu benötigt man natürlich die benötigte Menge an Ton sowie eine Glasur im gewünschten Farbton. Die fertig modellierte Schale muss in einem speziellen Ofen gebrannt werden, bevor sie mit der Glasur behandelt werden kann.
Es muss sich jedoch niemand wegen einer Seifenschale einen Brennofen zulegen. Fast jedes Töpfergeschäft brennt Privatarbeiten gegen ein kleines Entgelt, vor allem dann, wenn man die Materialien bereits dort gekauft hat.
Bei der Bearbeitung des Tons sollte man stets darauf achten, dass dieser nicht austrocknet, da er sonst spröde wird und sich nicht mehr richtig verarbeiten lässt. Es ist also zügiges Arbeiten gefragt.
Am einfachsten geht es, wenn man den Ton mit einem herkömmlichen Nudelholz auf die gewünschte Stärke ausrollt und dann mit einem Messer die grobe Form ausschneidet. Anschließend kann man die Schale nach den eigenen Wünschen formen.
Nach dem Brennen wird die Schale glasiert und erneut in den Ofen gegeben. Erst durch diesen zweiten Brennvorgang wird das Objekt wasserfest.
Anschließend kann die Schale auf dem Waschbecken drapiert oder auf einem der oben genannten Halter aufgebracht werden.
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