Biedermeiermütze

Die Biedermeiermütze entstammt dem studentischen Milieu des neunzehnten Jahrhunderts. Es ist eine Anwandlung der Schirmmütze. Auch heute werben studentische Verbindungen gern mit Plakaten, die eine Biedermeiermütze abbilden, und dazugehörigen Slogans wie "Zugegeben: Das ist ein alter Hut. Wir tragen ihn seit 1807".

Maria Perez
Von Maria Perez

Die Biedermeiermütze kam in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts in Deutschland in Mode, wo sie hauptsächlich von jungen, männlichen Studenten getragen wurde, bei denen sie Bestandteil des "Wichses" war. In ihrer Ursprungsform hatte die Biedermeiermütze

  1. einen verhältnismäßig kleinen, konisch zulaufenden Kopfteil und
  2. einen überlangen, bisweilen asymmetrischen Schirm, der den Großteil des Kopfes schützt.

Es sind aber auch der Prinz-Heinrich-Mütze ähnelnde Varianten mit kürzerem Schirm bekannt, wobei diese streng genommen zur Couleur zählen und keine echten Biedermeiermützen sind. Eine moderne, aktuell wieder populäre Verwandte der Biedermeiermütze ist die Schiebermütze.